Mehr als die Einkaufsstadt – Innenstadtkonzept für Essen

Essen ist mehr als die Einkaufsstadt! Wie wir eine lebenswerte Innenstadt erreichen: SPD Essen-Mitte stellt überarbeitetes Innenstadtkonzept vor. Mit 10 Beispielen vor Ort und wie wir sie umsetzen wollen.

Blick auf den Stadtkern von Essen.

Essen – mehr als die Einkaufsstadt

SPD-Ortsverein Essen-Mitte stellt Innenstadtkonzept vor

Unter der Leitung von Ratsherrn Jens Gröne (Wahlkreis Innenstadt) hat der SPD-Ortsverein Essen-Mitte sein Innenstadtkonzept nach vier Jahren überarbeitet. Dabei wurden insbesondere Entwicklungen im Onlinehandel, die zunehmenden Leerstände und neue Mobilitätskonzepte beachtet. Der Ortsverein fordert zur Lösung der Missstände die Einrichtung einer Stabsstelle zur Planung der Stadtentwicklung, die einzelnen Quartiere unter einem gemeinsamen Leitbild neu zu gestalten und bei einem Wettbewerb der Ideen auch die Bürger zu beteiligen. Neu sind ebenfalls 10 konkrete Vorschläge, wie die Essener Innenstadt lebenswerter gestaltet werden kann und welche Schritte dazu notwendig wären.

Stabsstelle gefordert

Ziel des Konzeptes ist die Essener Innenstadt lebenswerter zu machen, sei es fürs Wohnen, Arbeiten und Einkaufen oder für die Freizeitgestaltung und individuelle Mobilität. Hierzu, so Ratsherr Jens Gröne, müssten Leerstände künftig katalogisiert werden und für jedes Quartier einzelne Gestaltungen erarbeitet werden. Dabei sollte die Stadtverwaltung eine zentrale Stabsstelle einrichten, die Projekte koordiniert, Fördermöglichkeiten kennt und vermittelt, das Leitbild strategisch weiterentwickelt und Impulse setzen kann für eine digitalisierte, umweltfreundliche und für alle Gesellschaftsgruppen zugängliche Innenstadt.

Konkrete Vorschläge für Essen

Die 10 konkreten Vorschläge, die Ratsherr Jens Gröne und der Ortsverein Essen-Mitte präsentieren, decken dabei Innenstadtquartiere in allen vier Himmelsrichtungen ab. So schlägt der Ortsverein vor im Nordviertel ein Neubaugebiet für Wohnungen an der Kleinen Stoppenberger Straße zu schaffen. Dabei sollen alle Wohneinheiten aus öffentlich gefördertem Wohnraum bestehen. Den Übergang ins Südviertel will der Ortsverein ebenfalls neu und vor allem radfreundlich gestalten.

„Der Übergang vom gastronomisch geprägten Stadtkern zum Kulturangebot im Südviertel muss attraktiver werden“,

so Ratsherr Jens Gröne. Auch von Ost nach West soll Essens Innenstadt erreichbarer sein, vor allem per Nahverkehr und Rad. Dazu bedarf es der sogenannten Bahnhofstangente – einer ÖPNV- und Radverbindung – zwischen Steeler Straße und Frohnhauser Straße.

Digitale Zukunft beginnt in der Innenstadt

Der Ortsverein hat zudem vorgeschlagen mit der Frida-Levy-Gesamtschule und dem Burggymnasium zwei digitale Leuchturmprojekte im Bildungsbereich zu schaffen und die Innenstadt zum digitalen Prototypstadtteil für Essen zu entwickeln. So ließe sich ein Knotenpunkt für die digitale Zukunft Essens schaffen, an den sukzessive andere Stadtteile angeschlossen werden können. Hierfür arbeitet der Ortsverein eng mit dem AK Digitalisierung der SPD-Essen zusammen.

Vorstellung bei Essen Original

Am vergangenen Samstag und Sonntag wurde das überarbeitete Innenstadtkonzept den Bürgerinnen und Bürgern beim Festival Essen Original vorgestellt.

Das Innenstadtkonzept steht hier zum Download bereit: Innenstadtkonzept_OV-Mitte_Überarbeitung_2019

Verantwortlicher Ansprechpartner: Jens Gröne, Ratsherr für Essen-Innenstadt.

Die Pressemeldung im Original: Essen_Innenstadtkonzept_Pressemitteilung_2019_0909